Tina Oelker

fine arts

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Im Gespräch mit Regine Marxen, Der Hamburger Podcast / 2021
https://www.derhamburger.info/tina-oelker

 

 

Der Hamburger, Ausgabe 51 / 2021
Text: Simone Rickert / Fotos: René Supper / https://www.derhamburger.info/portraets

 
Im Gespräch mit Birgit Axler-Cohnitz / 2021
https://www.listennotes.com/podcasts/der-educast

 

 
Edition, Das Stilmagazin von Braun, Hamburg, Vol. 7 / 2021
INTERVIEW: Markus Deisenberger. FOTO: Sebastian Fuchs

 
Interview/Westfälischer Anzeiger/ 2020
https://www.wa.de/hamm/hasen-goetter-und-gedanken-tina-oelker-arbeitet-an-kunstwerke-buch-90111576.html

Wahlheimat: Künstlerin Tina Oelker ist seit 1995 Hamburgerin und sorgt als solche für Turbulenzen in der dortigen Kunstszene. Photo © Mathias Knoppe

 

Weltkunst / 2016
https://www.weltkunst.de/aktenzeichen-weltkunst/2016/09/
 
Der Tagesspiegel / 2016
tagesspiegel.de/Berlin_LokalBerlin20032016.pdf

 
brand eins Magazin / 2012
Interview: Mischa Täubner https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2012/das-gute-leben/wie-es-mir-gefaellt

 
Ausschnitte, Katalogtext von Dirk Pfaff / 2010

Im Gegensatz zur Serienproduktion eines Carl Andre, Donald Judd oder Andy Warhol legt Tina Oelker großen Wert auf den individuellen Gestus ihrer Malerei, in der das Persönliche nicht hinter einer industriellen Produktion verschwindet, sondern – ganz im Gegenteil– zum künstlerischen Prinzip erhoben wird. Deshalb geht es in ihrem Atelier auch nicht zu wie in einer Fabrik, sondern eher wie in einem Handwerksbetrieb. Damit es daran keinen Zweifel gibt, hängt über ihrem Atelier in Hamburg auch ein Schild mit der Aufschrift „Hasenmanufaktur“. (…)

Das Einnehmende in der Portraitserie zeigt sich vor allem in der Darstellung des Hasen als Trophäe. In jedem einzelnen Bild malt die Ehrfurcht vor der Wildheit des Tieres mit, der mit keinen Mitteln beizukommen ist. Hasen, muss man wissen, sind äußerst widerspenstig und lassen sich in Gefangenschaft nicht halten, ganz im Gegensatz zu ihren Doppelgängern, den Kaninchen, die immer nur so tun, als wären sie Hasen. Dass sie sich trotzdem auf die Leinwand bannen lassen, ist nichts weiter als eine Allegorie der Hetzjagd, die auf die Überlegenheit des Zivilisatorischen gegenüber der Wildheit hindeutet. (…) Ist die repetitive Abbildung der Hasen nicht doch eine stille Anklage gegenüber ihrem Todfeind, dem Menschen? „Diese Fragen“, sagt Tina Oelker, „führen alle ins Nichts.“ Sie sagt das, weil die Beschäftigung mit derartigen Einwänden ein Einfallstor öffnet, die mit ihrer künstlerischen Strategie nichts zu tun haben. Worauf sie hinaus will, ist etwas ganz anderes. Und dieses Andere bezieht sich auf ihre künstlerische Arbeit als Gesamtheit, (…).

Tina Oelker @ Hasenmanufaktur, Hamburg / Hafentor7, Photo © Roman Asmus